Familie: Kormorane (Phalacrocoracidae)
Gattung: Phalacrocorox

Der Kormoran ist knapp gänsegroß und erreicht eine Größe von fast einem Meter. Seine Flügelspannweite beträgt 121 bis 149 Zentimeter. Die Flügel werden beim Trocknen oft zur Schau gestellt. Dabei breitet er diese aus und hält sie für eine Weile in die Sonne. Diesen Vorgang muss der Kormoran vollziehen, da sich seine Federn beim Tauchen komplett mit Wasser vollsaugen, denn im Gegensatz zu den meisten Enten und Gänsen besitzt der Kormoran keine wasserabweisenden Federn.

Die gennannten Tauchgänge absolviert er, um auf die Jagd nach Fischen zu gehen. Er taucht 15 bis 60 Sekunden und meistens bis zu drei Meter tief. Unter Wasser bewegt er sich mit seinen Füßen vorwärts. Er ist im Süß- und im Salzwasser beheimatet.
Der Kormoran ist überwiegend schwarz, seine Oberfedern sind braun und wenn Sonnenlicht auf sein Gefieder fällt, kann es metallisch schimmern. An seinem Schnabelgrund befindet sich eine gelb-weiße Partie, die in den Schnabel übergeht.

Der Kormoran ist in großen Teilen Europas beheimatet. Außerdem in Asien, Afrika, Australien, Neuseeland, Grönland und an der Ostküste von Amerika. In den Rieselfeldern ist er seit dem Bau des Stauteiches im Jahr 1999 beheimatet und außer in der Brutzeit anzutreffen.
Die Lautäußerung dieser Vogelart findet vor allem an den Brutplätzen statt, wo sie sich durch tiefe, kehlige und krächzende Laute äußern.
