Familie: Entenvögel (Anatidae)
Gattung: Schwäne (Cygnus)

Der Höckerschwan ist in Mittel- und Nordeuropa, sowie in Zentralasien beheimatet. Während die mitteleuropäischen Individuen über das ganze Jahr bleiben, ziehen die Bestände aus Nordeuropa und Zentralasien im Winter nach Süden. Auch in den Rieselfeldern ist der Höckerschwan über das ganze Jahr vorzufinden und häufig vertreten. Außerdem brütet er vor Ort.

Der Höckerschwan kann eine Körpergröße von bis zu 160 Zentimetern und eine Flügelspannweite von 240 Zentimetern erreichen. Während das männliche Exemplar durchschnittlich zehn bis vierzehn Kilogramm wiegt, werden Weibchen zumeist nicht schwerer als zehn Kilogramm. Bis auf den Gewicht- und Größenunterschied, gibt es zwischen Männchen und Weibchen keine auffälligen, optischen Unterschiede. Die erwachsenen Vögel zeichnen sich durch ihr weißes Gefieder und ihren orangeroten Schnabel aus. Im Gegensatz zu anderen Schwänen haben sie einen Höcker auf dem Schnabel, der ihnen ihren charakteristischen Namen verliehen hat. Jungvögel hingegen tragen, bis sie ausgewachsen sind, ein graubraunes Federkleid.
Sie ernähren sich von Wasserpflanzen und sich daran befindenden Kleintieren, die sie mit ihrem langen Hals aus dem Wasser fischen. Diesen Vorgang nennt man gründeln.

