Familie: Möwenverwandte (Laridae)
Gattung: Sumpfseeschwalben (Chlidonias)
Die Trauerseeschwalbe steht in Deutschland auf der roten Liste und wurde als gefährdet eingestuft. Auch in den Rieselfeldern wurden die Beobachtungen dieser Art in den letzten Jahren seltener. Man kann die Trauerseeschwalbe immer gut auf ihrem Heimzug von Mai bis Juni und auf ihrem Wegzug meist im August oder September beobachten. Im Jahr 2024 wurden auf dem Heimzug sechs Individuen gesichtet und auf dem Wegzug zwei. Das Verbreitungsgebiet der Trauerseeschwalbe erstreckt sich über Nordamerika und Europa. Die europäischen Exemplare der Trauerseeschwalbe überwintern an der Atlantikküste Afrikas. Als Lebensraum präferiert diese Vogelart von April bis September den Rand von Gewässern wir Sümpfe oder Moore.
Im Prachtkleid besitzt der Vogel einen schwarzen Kopf und einen ebenso farbigen Brust- und Bauchbereich. Die Trauerseeschwalbe hat eine graue Körperoberseite und ihre Flügelunterseite hellgrau. Ihre Unterschwanzdecken sind weiß. Sie wird 22 bis 25 Zentimeter groß und ihre Flügelspannweite beträgt 56 bis 62 Zentimeter.
Die Trauerseeschwalbe ernährt sich von Fischen, Amphibien, Insekten und Libellen. Diese erbeutet sie im Flug entweder aus der Luft oder von der Wasseroberfläche.
