Familie: Entenvögel (Anatidae)
Gattung: Eigentliche Enten (Anas)

Stockenten kommen auf der gesamten Nordhalbkugel vor, zusätzlich wurde sie nach Australien und Neuseeland eingeführt.
Sie ist die häufigste Entenart in Deutschland und in Stadtparks und auf kleinen Seen verbreiten. In den Rieselfeldern ist sie, ebenso wie in Deutschland ganzjährig anzutreffen. Im März und April ist die Anzahl der Stockenten am geringsten und nimmt im Sommer zu, sodass sich im Juli bis September bis um die 500 Tiere im Gebiet befinden. Dabei handelt es sich meist um Durchzügler, die nach der Brut zunächst hier länger rasten, bevor sie noch weiter südlich in die Überwinterungsgebiete ziehen. Zusätzlich ist die Stockente in den Rieselfeldern auch Brutvogel. Im Jahr 2024 brüteten hier 25 Paare.

Stockenten sind Gründelenten, zeigen also bei der Nahrungssuche das typische „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh‘.“ Dabei sind sie auf der Suche nach Wasserpflanzen, Schnecken oder auch Fröschen. Generell ist hier Nahrungsspektrum sehr vielseitig, sie gelten als Allesfresser.

Männliche Stockenten sind im Prachtkleid, dass sie circa von September bis Mai tragen um das Weibchen während der Balz zu beeindrucken, leicht zu erkennen. Sie haben einen glänzend grünen Kopf, eine dunkelbraune Brust und einen graumelierten Körper. Zusätzlich tragen sie am Schwanz die sogenannten Erpellocken, also schwarze Federn, die nach oben gebogen sind.
Im Schlichtkleid, dass den Sommer über getragen wird, sind die Männchen braun-beige gemustert und sehen damit den Weibchen sehr ähnlich. Unterscheiden kann man die Geschlechter dann noch an der Schnabelfarbe, dieser ist bei Weibchen eher orange bis braun, bei den Männchen gelb.
Generell ein wichtiges Merkmal zur Bestimmung der Enten ist der Spiegel. Damit sind die bunten Federn im Flügel gemeint. Ist der Flügel geschlossen, ist er auch manchmal auf der Flanke zu sehen.
Bei den Stockenten ist er blau und an beiden Seiten weiß eingerahmt. So kann man auch die weiblichen Tiere von zum Beispiel der Schnatterente unterscheiden, die abgesehen vom Spiegel, der bei ihr weiß ist, ähnlich aussieht.

