Silbermöwe

Familie: Möwenverwandte (Laridae)
Gattung: Larus

Silbermöwe (Larus argentatus)

Die Silbermöwe ist die häufigste Großmöwe in Nord- und Westeuropa und kommt vor allem an den Küsten vor, wo sie oft in Brutkolonien an unzugänglichen Inseln und Steilküsten, aber auch auf Salzwiesen und in den Dünen brütet.
In den Rieselfeldern kommt die Silbermöwe zumeist von Januar bis März vor, da einige dieser Art, vor Allem die Individuen weiter aus dem Norden, im Winter ziehen, während viele auch über den Winter in der Nähe ihrer Brutstätte bleiben.
Die erwachsene Silbermöwe wird zwischen 55 und 67 Zentimetern groß und erreicht eine Flügelspannweite von 125 bis 155 Zentimetern. Sie ist reinweiß und hat einen gelben Schnabel mit einem roten Punkt. Ihr Mantel, Rücken und die Flügeloberseiten sind grau, mitunter auch mit einer bläulichen Färbung, während die Spitzen der Handflügel schwarz sind und weiße Flecken aufweisen.

Silbermöwe im Flug. Foto: Michaela Stenz

Männchen und Weibchen unterscheiden sich nicht besonders voneinander, nur dass die Männchen etwas größer werden. Die Jungvögel hingegen haben zunächst graubraunes Gefieder, welches erst mit der Zeit die Farben des Gefieders der adulten Vögel annimmt.
Silbermöwen sind Allesfresser und verspeisen Krebs- und Weichtiere, Fische und auch Abfälle. Im Watt scheuchen sie Kleintier auf, indem sie auf dem Schlick herumtrampeln und so die Tiere nach oben locken.