Familie: Entenvögel (Anatidae)
Gattung: Säger (Mergus)

Der Gänsesäger wird in Deutschland als gefährdet eingestuft. In den Rieselfeldern findet ein kontinuierlicher Rückgang der Winterbestände statt.
Der Gänsesäger ist mit seinen 58 bis 68 Zentimetern Länge deutlich größer als die Stockente. Er erreicht eine Flügelspannweite von 78 bis 94 Zentimetern und ein Gewicht von zwischen 900 und 1200 Gramm.
Zu erkennen ist der männliche Gänsesäger in seinem Brutkleid an seinem schwarzgrün glänzenden Kopf und seinem weißen Rumpf, der an der Unterseite leicht lachsfarben wird. Sein Schlichtkleid ähnelt dem Aussehen des Weibchens; bei dem Weibchen gibt es keinen Unterschied zwischen Normal- und Brutkleid. Das Aussehen des Weibchens wird durch einen grauen Rumpf, rotbraunem Kopf mit charakteristischer Haube und weißem Kinn und einer weißen Kehle gekennzeichnet.
Äußerlich ähnelt der Gänsesäger dem Mittelsäger, kann aber durch einen stärkeren Kontrast zwischen der Färbung von Kopf und Rumpf von der Verwandten Art unterschieden werden.
Namensgebend ist sein Schnabel, der am Ende zu einem Harken gebogen und mit Sägezähnen versehen ist. Mit diesen Zähnen kann er hervorragend Fische fixieren, die er im seichten Wasser oder in bis zu zehn Metern Tiefe fängt.
Vorzufinden ist die Art in Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika, wo sie auch brütet. Im Winter hingegen suchen die Säger eisfreie Gewässer auf, weiter im Süden sind sie hingegen Standvögel.
