„Orte voller Leben – Feuchtgebiete in Deutschland“

ab 1. März öffnet sonntags von 12 Uhr bis 18 Uhr die Ausstellung zur Landschaftsgeschichte der Rieselfelder im Rieselfeldhof, Coermühle 100 (hinter der Gaststätte „Heidekrug“) wieder ihre Pforten nach der Winterpause.

Am Donnerstag den 5. März wird in dieser Dauerausstellung die Wanderaustellung des Bundesamtes für Naturschutz und Global Nature Fund mit dem Thema „Orte voller Leben – Feuchtgebiete in Deutschland“ eröffnet. Ab 8. März ist sie der Öffentlichkeit immer sonntags zu den Öffnungszeiten der Ausstellung zugänglich. Für Gruppen können nach Möglichkeit auch werktags Termine zur Besichtigung abgesprochen werden. Die Wanderausstellung ist nur im März hier in Münster zu sehen.

Quelle: Bundesamt für Naturschutz

Die Rieselfelder in Münster sind eines von drei Feuchtgebieten internationaler Bedeutung in Nordrhein-Westfalen. 35 entsprechende Gebiete (Ramsar-Gebiete) gibt es in Deutschland. Das Übereinkommen über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung wird Ramsar-Konvention genannt, nach einer Stadt im Iran am Kaspischen Meer, in der die Konferenz zur Erhaltung dieser wichtigen Ökosysteme 1971 stattfand. Deutschland ist dem Abkommen 1976 beigetreten. Die Rieselfelder Münster wurden 1983 als Ramsar-Gebiet gemeldet. Die Rieselfelder sind das zweitkleinste Feuchtgebiet internationaler Bedeutung in Deutschland. Klein aber fein!

Quelle: Bundesamt für Naturschutz

Begleitend zur Wanderausstellung wird eine Broschüre des Bundesamtes für Naturschutz ausliegen, in der die 35 Gebiete in Deutschland aufgeführt sind. Die Biologische Station Rieselfelder Münster freut sich, dass bei ihnen die Wanderausstellung im Rieselfeldhof, Coermühle 100, zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Für Besichtigugstermine an Wochentagen können sich interessierte Gruppen bei der Biologischen Station Rieselfelder Münster unter info@rieselfelder-muenster.de melden.

Rieselfelder Münster – Feuchtgebiet internationaler Bedeutung. Foto: Thomas Kepp.