Still- und Fließgewässer
Das Stauwehr ist optisch die Grenze zwischen einem Still- und einem Fließgewässer. Das meist beständig in den ausgebauten Ablauf fließende Wasser ist aber auch ein Zeichen, dass dieser Bereich durchströmt wird. Der „Kleine Stauteich“ ist eines von zwei Staugewässern, die vom Ablauf des Hauptklärwerkes in Coerde gespeist werden.
Unterhalb des Anstaues fließt das Wasser zunächst in einem ausgebauten Gerinne. Nordwestlich der Unterführung unter der Straße „Coermühle“ weist der Ablauf einen deutlich natürlicheren Verlauf auf. Während der Zeit der Rieselfeld-Bewirtschaftung war dieser Aa-Ableiter auf seiner ganzen Fließstrecke bis zur Münsterschen Aa ein technisch ausgebauter Graben. In den 1990er Jahren hat die Biologische Station diesen Teil wieder zu einem natürlichen Bachlauf rückgebaut. Seitdem haben Stichlinge, Bachschmerle, Hasel, Plötze, Gründling, Koppe und andere Fischarten den Wöstebach, wie der Ableiter in seinem unteren Lauf heißt, wiederentdeckt und besiedelt.
Von der Brücke aus können auf dem Stauteich vor allem verschiedene Enten- und Gänsearten beobachtet werden.
