2. Februar Weltfeuchtgebietstag (Führung am 1. Februar)

Am 2. Februar ist „Weltfeuchtgebietstag“. Mit diesem Tag machen die Vereinten Nationen alljährlich auf die weltweit schwindenden Feuchtgebiete aufmerksam, welche zunehmend durch Dürren und sonstige Klimaextreme und auch durch menschliche Aktivitäten bedroht sind. Gerade unter dem Aspekt das unsere Städte mehr Wasser halten als abgeben sollten, um außerhalb der versiegelten Gebiete Hochwasserfluten infolge von Extrem-Niederschläge zu minimieren, sind gerade Feuchtgebiete Bereiche, die Wasser halten können. Sie benötigen allerdings Raum, Raum den wir Menschen durch unsere vielfältigen Aktivitäten oft nicht mehr zur Verfügung stellen.

Winter am Großen Stauteich. Foto: Thomas Kepp.

Die Rieselfelder Münnster sind ein „Feuchtgebiet internationaler Bedeutung“ und mit über 90 Flachwassertümpeln sowie auch einigen tieferen Wasserflächen halten sie das Wasser in der Landschaft und stellen somit wertvolle Lebensbereiche für Wasser- und zeitweise auch Watvögel dar. In den flachen Teichen leben viele Kleintiere, v.a. Wasserinsekten und ihre Larven, die den hier lebenden und rastenden Vögeln eine willkommene Nahrungsquelle sind. Hier wurde nach langjährigem Ringen Fläche zur Verfügung gestellt, um einem Feuchtgebiet Raum zu geben.

Anläßlich des Weltfeuchtgebietstag gibt es am Sonntag den 1. Februar von 13 Uhr bis 15 Uhr eine öffentliche kostenfreie Führung durch die Rieselfelder. Treffpunkt ist die Biologische Station Rieselfelder Münster, Coermühle 181. Eine Anmeldung unter 0251 / 161760 oder info@rieselfelder-muenster.de bis Freitag 12 Uhr ist erwünscht.