Info-Pfosten 9

Gelmer Heide

Der Wald an der Straße „Coerheide“ umschließt eine künstlich offen gehaltene mit Heide bewachsene Lichtung. Auf dieser Lichtung wachsen sowohl die Besenheide als auch die Glockenheide. Sie stellen die Überreste der im 19. Jahrhundert hier noch weit verbreiteten Heide dar. Sie ist eine Kulturlandschaftsform auf meist nährstoffarmen d.h. im Tiefland meist sandigen Standorten. Der Wald mit den Heide-Resten steht unter Naturschutz und heißt „Naturschutzgebiet Gelmerheide“. Nach Aufgabe der früheren Heide-Nutzung (vor allem Beweidung und Plaggen-Gewinnung) verbuschte die Landschaft und Bäume wie Birke, Kiefer und Stieleiche eroberten sich die offene Landschaft zurück. Auch die Waldbereiche sind heute unter anderem für Waldkauz, Kleiber und Spechte ein wertvoller Lebensraum.

Der Wald darf aufgrund des generellen Wegegebotes in Naturschutzgebieten nicht betreten werden.