Die „Nuller-Becken“
Aus der alten Rieselfeld-Zeit, als die Rieselfelder noch eine Anlage zur Landbehandlung von Abwässern waren, stammt die Nummerierung der Rieselfeldparzellen, die bis heute fortgeführt, aber auch der heutigen Unterhaltung angepasst wurde. Nahe am Anfang der Bewässerungsstrecke lagen die „Nuller-Becken“. Es waren die Absetzbecken für einen Teil des Rohabwassers aus Münsters Innenstadt. Hier setzten sich die groben Partikel ab bevor das Wasser auf den Feldern verrieselt wurde.
Ein Teil der Nuller-Becken wird auch heute noch vom Klärwerk in Coerde gelegentlich als Schlammdeponie genutzt. Deshalb sind diese Flächen eingezäunt, denn es besteht Lebensgefahr durch Einsinken in den etwa zwei Meter tiefen Schlamm.
Auf der Gebietskarte im Kapitel „Das Gebiet“ sind die 0er Flächen nahe der Hütte 1 und zwischen der Hütte 1 und 2 zu finden.
