Info-Pfosten 4

Weiden und Beweidung

Auf vier Weiden mit ca. 70 Hektar grasen Wildrinder. Sie unterstützen den Naturschutz bei der Offenhaltung der Landschaft. Durch Ihren Weidegang vermeiden sie das Aufkommen von Gebüschen und Bäumen. Nicht nur für viele Wat- und Wasservögel ist eine weitläufig offene Landschaft erforderlich damit sie das Gebiet anfliegen. Viele Gänse und auch durchziehende Singvögel freuen sich über offene nicht intensiv genutzte Landschaften.

Auf unseren feuchten und nassen Weiden brüten Knäk- und Löffelenten, Kiebitze, Schwarzkehlchen und vielleicht auch mal wieder die Uferschnepfe.

Dauergrünland ist zumindest im Münsterland eine Kulturlandschaftsform, die auch noch in den letzten Jahrzehnten, trotz aller Schutzbemühungen, einen starken Rückgang verzeichnet. Entsprechend sind dem Grünland angepasste Tier- und Pflanzenarten zunehmend bedroht.

Die Wildrinder produzieren Dung, der wiederum Insekten anzieht. Die Insekten dienen auch den Vögeln als Nahrung. Allein ca. 20 Dungkäferarten besiedeln die Hinterlassenschaften der Wildrinder in den Rieselfeldern.