Das Team der Biologischen Station setzt sich zusammen aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden, Teilnehmerinnen und Teilnehmern des freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sowie Praktikantinnen und Praktikanten. Sie bewältigen die drei Aufgabenschwerpunkte der Station: Gebietsmanagement, wissenschaftliche Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit.
Vorsitzender des Vereins „Biologische Station Rieselfelder Münster e.V. “ und Leiter der Station ist Dr. Thomas Krämer. Für den Vorstand des Vereins sind zudem als Schatzmeister Thomas Kepp und als Geschäftsführer Carsten Trappmann ehrenamtlich tätig. Manfred Röhlen kümmert sich um den Freundes- und Förderkreis (FFK).

Die Biologische Station beschäftigt derzeit fünf hauptamtlich Mitarbeitende:
Daniel Bansber (Landwirt, u.a. zuständig für Grünlandunterhaltung, die Rinder und die Außenbereiche), Thomas Hafner (Steinmetz, Techniker für Wasser- und Abfalltechnik, u.a. für Wasserbau und Handwerk zuständig), Dr. Hans-Uwe Schütz (Landschaftsökologe, u.a. zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, Freundes- und Förderkreis, Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten und die Praktikantenkoordination), Ute Wichelhaus (Geografin, Lehrerin, u.a. zuständig für Finanzen, Bildungsprogramm, Organisation und Büro) und Matthias Erkens (unterstützt bei der Gebietspflege, dem praktischen Umweltschutz und der Hauswirtschaft).
Wir begrüßen Eric Hinterding und Thorben Hiller, die ihr „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ am 1. August 2025 bei uns in der Biologischen Station begonnen haben


Die Bildungsarbeit wird maßgeblich durch Honorarkräfte unterstützt.
Die ornithologischen Bestandserfassungen und Brutvogelkartierung führen Freiwillige und Honorarkräfte durch.
Über viele Jahre ist die Biologische Station rein ehrenamtlich betrieben worden.
Dafür steht vor allen Dr. Michael Harengerd, ehemaliger Vereinsvorsitzender und Stationsleiter bis 2021, der seit den 1960er Jahren in den Rieselfeldern ehrenamtlich aktiv ist und sich auch heute noch mit seinem langjährigen Rieselfeld-Wissen einbringt. Sein Wirken ist in dem Buch von Frau Jutta Bellers „Michael Harengerd – Ehrenamt mit Geschichte“ ausführlich beschrieben.

Langjähriger Begleiter von Michael Harengerd seit den 60er und ebenso ehrenamtlich aktiv ist auch Thomas Kepp, zuständig für Finanzen und die Koordinierung der Vogelzählung.


Auch heute können die anfallenden Arbeiten nur dank intensiver ehrenamtlicher Mitarbeit geleistet werden. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise bei der Gebietspflege, bei den fast täglichen Vogelbestandsermittlungen oder im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Bei Interesse kann man sich an die Mitarbeitenden in der Biologischen Station wenden.
Die Biologische Station bietet zwei Plätze für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ). Zu den Aufgabenbereichen gehören je nach Interessenlage und Vorkenntnissen die praktische Gebietspflege, Vogelzählungen, Öffentlichkeitsarbeit…, Träger des FÖJ in Westfalen-Lippe ist das Landesjugendamt im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Seit 2016 ist dort ein FÖJ-Online-Bewerbungsverfahren eingerichtet. Einen FÖJ-Informationsflyer finden sie hier. Seit 2014 besteht zudem die Möglichkeit, hier als „BUFDI“ tätig zu werden. Träger des Bundesfreiwilligendienstes (BUFDI / BFD) ist bei uns der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND). Allgemeine Informationen zum Bundesfreiwilligendienst im BUND finden Sie unter: https://www.bund.net/mitmachen/bundesfreiwilligendienst/. Die Bewerbung für den Bundesfreiwilligendienst erfolgt direkt bei der Biologischen Station Rieselfelder Münster.
Interessierten Studierenden oder Schülerinnen und Schülern bietet die Biologische Station die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren. Die Liste der möglichen Tätigkeiten ist lang: Praktische Gebietspflege, Ringelnatter-Monitoring (jedes zweite Jahr), ornithologische Mitarbeit (bei einschlägigen Vorkenntnissen), Vegetationskartierung, Öffentlichkeitsarbeit etc. Für auswärtige Praktikantinnen und Praktikanten steht ein kostenfreier einfacher Schlafraum zur Verfügung. In der Stationsküche besteht die Möglichkeit zur Selbstverpflegung.